Rückblick auf das asut-Kolloquium in Bern

 

«Future Mobility» war das Kernthema des diesjährigen asut-Kolloquiums vom 14. Dezember 2018: Wie kommen wir in Zukunft von A nach B? Bei wem beziehen wir welche Leistung? Und wie kann man dabei den Menschen in den Mittelpunkt stellen?

Diese zentralen Fragen konnten nicht so einfach beantwortet werden, denn niemand weiss mit Sicherheit was die Zukunft bringt. Trotzdem wurden viele spannende Denkanstösse gegeben.

Ein Blick zurück zeigt beispielsweise, dass die ersten Automobilhersteller zu Beginn belächelt wurden. Alle Kutschenbauer waren damals der festen Überzeugung, dass die Vorteile der Pferdegespanne auch in Zukunft überwiegen würden. Dies vor allem aufgrund des vermeintlichen Vorteils bei der «Betankung» der Pferde, da die Tiere einfach und überall mit Flüssigkeit und Nahrung versorgt werden konnten. Im Gegensatz dazu existierten damals nur ganz wenige Tankstellen.

Hier ein weiteres Beispiel: Im Jahr 2006 waren noch über 80% der Europäer davon überzeugt, dass sie nie ein Smartphone brauchen würden.
Die Realität sieht heute aber anders aus – Kutschenbauer existieren heute kaum noch und Smartphones sind nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken.

Anhand des Kutschen-Beispiels diskutierte man die Weiterentwicklung der Automobilindustrie in Bezug auf das teilautonome Fahren. Dabei muss der Fahrer in der Lage sein, das Fahrzeug nach einer bestimmten Zeit wieder selbst zu steuern. In einer Studie wurde aufgezeigt, wieviel Zeit der Fahrer benötigt, bis er das Fahrzeug wieder selbst kontrollieren kann. Die Hälfte der Fahrer hatte die Aufmerksamkeit erst nach ca. 30 Sekunden vollständig wiedererlangt. Nach weiteren 40 Sekunden waren dann 90% der Fahrer wieder in der Lage das Fahrzeug eigenständig zu kontrollieren. Dies lässt den Schluss zu, dass es in Zukunft entweder beim manuellen Fahren bleibt oder auf vollautonomes Fahren umgesattelt wird, wobei ersteres wohl eher unwahrscheinlich ist.

Ein wichtiger und entscheidender Erfolgsfaktor für all diese möglichen, zukünftigen Mobilitätslösungen ist die Vernetzung. Einerseits die Vernetzung der Fahrzeuge mit dem Menschen, andererseits ihre Vernetzung mit zentralen und dezentralen Systemen. Diese machen es möglich, die Fahrzeuge zu steuern, zu warten und anhand der erfassten Daten sinnvolle Entscheidungen zu treffen. Als Erstes sollte dem Endkunden zu diesem Zweck ein performantes WLAN angeboten werden. Zahlreiche namhafte Unternehmen bieten ihren Gästen bereits WLAN in ihren Fahrzeugen an und sehen einen direkten Zusammenhang zwischen diesem Angebot und der Erhöhung der Passagierzahl.

Bei Fragen zur Vernetzung von Fahrzeugen mit Passagieren sind wir Ihr idealer Partner für massgeschneiderte Lösungen. Wann gehen wir dieses Vorhaben zusammen an?